Zentrum für Psycho- und Traumatherapie
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Autogenes Training im ZPT

Was ist med. Autogenes Training?

 

Das Autogene Training ist eine wissenschaftlich anerkannte Entspannungsmethode und wurde durch den Neurologen und Psychiater Dr. Johannes Heinrich Schultz (1884 – 1970) als Methode zur konzentrativen Selbstentspannung entwickelt. Schultz hat aufgrund verschiedener Berichte seiner Hypnose-Patienten entdeckt, dass diese häufig bestimmte Angaben über eigenartige körperliche Allgemeinempfindungen machten. Diese Empfindungen waren gekennzeichnet von wiederkehrenden Schwere- und Wärmeerlebnissen sowie einer Ruhigstellung von Herz und Atmung. Weiter kamen Zustände der angenehmen Müdigkeit, der Angstfreiheit und Ausgeglichenheit hinzu. Dies brachte ihn zum Schluss, dass durch ein willentliches Herbeiführen dieser Empfindungen ein der Hypnose vergleichbarer Zustand erreicht werden kann. Der Grundstein für die Entwicklung des autosuggestiven Verfahrens – dem Autogenen Training – war gelegt.

1926 berichtete Schultz zum ersten Mal in einem Vortrag über seine neue Methode, die er zu beginn als „Autogene Organübungen“ bezeichnete. 1927 gab er seiner Methode den Namen „Rationalisiertes autosuggestives Training“ bis dann im Jahre 1928 erstmals der Name „Autogenes Training“ verwendet wurde. 1932 erschien das grundlegende Werk von Schultz: „Das Autogene Training – konzentrative Selbstentspannung“, welches heute in der 18. Auflage vorliegt.

 

 

 

 

Ziele des med. Autogenen Trainings?

 

Heute ist das Autogene Training der Klassiker unter den Entspannungsverfahren und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben seinem Einsatz als therapeutische Methode wird es auch zur Gesundheitsförderung und als Selbstmanagementtool eingesetzt. Der besondere Vorteil des Autogenen Trainings liegt darin, dass es dem Übenden ermöglicht, sich selbst jederzeit in einen Entspannungszustand zu versetzen. Dieser Entspannungszustand vermag, neben dem erholsamen Effekt, spannungsbedingte Beschwerden wie Stress, Kopfschmerzen, Angstzustände, Schlafstörungen u.v.m. zu mildern und zu beheben. Physiologisch betrachtet werden mit dem Autogenen Training die ansonsten autonom ablaufenden Prozesse des vegetativen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus) positiv beeinflusst. Das autonome Nervensystem ist Zusändig für die lebenswichtigen Vitalfunktionen wie die Atmung, Verdauung und Stoffwechsel sowie auch für einzelne Organe

Mit regelmässigem Üben finden Sie immer schneller den Zugang in diesen angenehmen und regenerierenden Entspannungszustand und nutzen so die Entspannung als Erholung für Ihren Körper und Geist.

 

 

Wo kann med. Autogenes Training helfen?

 

Über das Autogene Training existieren eine Vielzahl von Studien und Untersuchungen und die Wirksamkeit wurde bei verschiedenen Erkrankungen wissenschaftlich nachgewiesen.

 

Das Autogene Training verbessert die:

  • Gedächtnisleistung (Merkfähigkeit)
  • Konzentration und Lernfähigkeit
  • Fördert die Selbstaktivität (Autonomie) und Selbstwirksamkeit (Autarkie)

Es hilft unter anderem bei:

  • Prüfungsangst / Lampenfieber
  • Leichten Depressionen
  • Stress / Nervosität
  • Burnout
  • Funktionellen Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerz / Migräne
  • Chronischen Schmerzzuständen

Weitere positive Wirkungsweisen:

  • Reduktion des inneren Anspannungs- und Unruhepegels
  • Reduktion von neurovegetativen und muskulären Stress-Symptomen
  • Ausgleichender Effekt auf die Stimmung (Emotionsregulation)
  • Modulierender Effekt auf die Schmerzverarbeitung

 

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